COVID-19: Ende der Notlageneinsätze von Zivildienstleistenden

Thun, 30.07.2020 - Der Grossteil der Notlageneinsätze von Zivildienstleistenden endet am 31. Juli 2020. Weiterhin unterstützen Zivis Institutionen im Gesundheits-, Sozial- und Schulwesen in ordentlichen Einsätzen und Kantone mit Bedarf im Contact Tracing. Damit erfüllt der Zivildienst seine Rolle, bedarfsorientiert auch in der Regenerationsphase nach einer Krise Unterstützung zu leisten.

Zwischen dem 16. März 2020 und dem 31. Juli 2020 waren Zivis in 565 Notlageneinsätzen zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie in der ganzen Schweiz tätig. Sie leisteten 21 215 Diensttage. Notlageneinsätze haben im Zivildienstrecht verkürzte Aufgebotsfristen und sind für die Einsatzbetriebe abgabebefreit. Daneben leisteten Zivis in ordentlichen Einsätzen seit 16. März 2020 mit 537 271 Dienstagen Unterstützung im
Gesundheits-, Sozial- und Schulwesen. Wo nötig wurden bei diesen Einsätzen die Aufgaben der Zivis auf die aktuelle Corona-Situation hin angepasst.

Unterstützung beim Contact Tracing
Aktuell leisten 33 Zivis bei kantonsärztlichen Diensten oder kantonalen Führungsorganen Unterstützung im Contact Tracing. Solche Einsätze können Wochen bis Monate dauern.


Adresse für Rückfragen

Heinz Schenk, Kommunikation ZIVI, Tel. +41 58 468 19 22, E-Mail: kommunikation@zivi.admin.ch



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Bundesamt für Zivildienst
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Letzte Änderung 17.01.2018

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