Zu den Tätigkeiten

Zivildienstleistende können Sie an allen Ecken und Enden unterstützen und entlasten. Die Einsatzmöglichkeiten sind breit – aber nicht beliebig. Sei es bei Arbeitsspitzen oder saisonalen Engpässen: Setzen Sie Ihre Zivis gezielt ein. Sie ersetzen zwar keine feste Stelle, steigern jedoch ihren Planungsspielraum. Zudem gewinnt die Qualität Ihrer Leistungen. Im sogenannten Pflichtenheft definieren Sie zusammen mit Ihrem Regionalzentrum den jeweiligen Aufgabenbereich und quantifizieren die verschiedenen Tätigkeiten. So ist es auch möglich, verschiedenste Tätigkeiten in einem einzigen Pflichtenheft unterzubringen. Denn ein Zivi darf immer nur für die darin festgelegten Aufgaben eingesetzt werden.

Behandeln Sie Ihre Zivis wie normale Mitarbeitende. Zudem gilt Folgendes: Einsätze dauern mindestens 26 Tage, beginnen an einem Montag und enden an einem Freitag. Dazwischen sind Sie flexibel: Wochenend-, Schicht- oder Nachtarbeit ist möglich, Teilzeitarbeit jedoch nicht. Eine längere Mindesteinsatzdauer und die Wochenarbeitszeit definieren Sie im Pflichtenheft. Ab 180 Einsatztagen ohne Unterbruch hat ein Zivi Anrecht auf acht Ferientage. Verlängert er diesen Einsatz, bekommt er pro weitere 30 geleistete Diensttage zwei Ferientage dazu. Macht ein Zivi einmal Überstunden, kann er diese während des Einsatzes kompensieren; ein systematisches Ansammeln für weitere Freitage ist jedoch nicht erlaubt. Im Zweifelsfalle gelten Zivildienstgesetz und -verordnung.

Letzte Änderung 29.04.2016

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